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Anreise auf die Azoren

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Auf die Azoren führen zwei Wege: der saisonale Direktflug – schnell, aber rar – und die ganzjährige Route über Lissabon oder Porto, das Arbeitspferd der Azoren-Anreise. Diese Seite erklärt beide, hilft bei der Wahl des richtigen Zielflughafens und nennt die zwei Planungsfehler, die auf dieser Strecke am teuersten werden. Konkrete Flugzeiten und Verbindungen ändern sich saisonal – für die Buchung gilt immer der aktuelle Flugplan.

Flugzeugflügel über den grünen Azoren-Inseln im Atlantik beim Landeanflug
Anflug auf die Azoren

Direktflüge ab dem deutschsprachigen Raum

Der Direktflug ist die Komfortvariante: rund viereinhalb Stunden, kein Umstieg, an einem halben Tag von der Haustür in den Krater. Der Haken ist die Verfügbarkeit – Direktverbindungen ab Deutschland sind saisonal, konzentrieren sich aufs Sommerhalbjahr und liefen in der Vergangenheit vor allem ab Frankfurt nach Ponta Delgada. Welche Strecken in der eigenen Reisesaison tatsächlich fliegen, verrät nur der aktuelle Flugplan – ein früher Blick lohnt, denn die wenigen Direktkurse sind entsprechend gefragt.

Mit Umstieg über Lissabon oder Porto

Die verlässliche Route führt übers portugiesische Festland: ganzjährig, mit täglich mehreren Weiterflügen auf die Inseln und oft zum besseren Preis. Ab Lissabon und Porto fliegen sowohl die Netzwerk- als auch Low-Cost-Airlines Richtung Azoren; die Etappe aufs Festland dauert um die drei Stunden, der Sprung auf die Inseln etwa zweieinhalb. Zwei Spielarten lohnen den Blick: der Gabelflug – hin nach Ponta Delgada, zurück ab Terceira oder umgekehrt, was beim Inselhopping einen kompletten Rücktransfer spart – und der bewusste Stopover, der aus dem Umstieg ein, zwei Lissabon-Tage macht.

Welcher Zielflughafen?

Ponta Delgada auf São Miguel ist das Haupttor: die meisten Verbindungen, das dichteste Inlandsflugnetz, die logische Wahl für Erstreisen und die meisten Routen. Lajes auf Terceira ist das zweite internationale Tor und ideal, wenn die Reise in der Zentralgruppe spielt. Horta auf Faial und die kleineren Flughäfen erreicht man in der Regel mit Umstieg innerhalb der Azoren oder ab Lissabon – wer sein Ziel schon kennt, prüft die Direktanbindung, statt automatisch über Ponta Delgada zu fliegen. Die Kombination aus Ankunfts- und Abflughafen bestimmt am Ende die halbe Reiseroute: erst die Inseln wählen, dann die Flüge.

Praktisches zur Anreise

Die Azoren sind EU: Personalausweis genügt, Euro gilt, EU-Roaming auch. Die Uhren gehen eigene Wege – Azoren-Zeit liegt zwei Stunden hinter Deutschland, eine hinter dem portugiesischen Festland; wer den Anschlussflug in Lissabon plant, rechnet die Stunde bewusst mit. Und fürs Gepäck gilt die Insel-Grundregel: Was auf die kleinen Inlandsflüge weitergehen soll, orientiert sich besser an deren Limits als am großzügigen Langstreckentarif – Details dazu beim Inselhopping und in der Packliste.

Häufige Fragen

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